Erodiertechnik

Auf unseren Drahterodiermaschinen können wir mit der sogenannten Funkenerosion bzw. Elektroerosion, bei der ein Metalldraht als Elektrode dient, Werkstücke herstellen, die zuvor mit unserer CAD/CAM-Anlage konstruiert wurden.

Das Drahterodieren wird zur Herstellung von Stanzwerkzeugkomponenten und deren teilweise komplexen Formen eingesetzt und stellt die oft kostengünstigere Variante gegenüber der mechanischen Herstellung dieser Komponenten dar. Zudem lassen sich beim Erodieren gehärtete und hochfeste Materialien leichter bearbeiten, und gleichzeitig wird das Verziehen der Teile beim anschließenden Härten ausgeschlossen.

Dieses Verfahren wird vor allem bei der Herstellung von komplexen Folgeverbundwerkzeugen angewandt. Durch die hohe Genauigkeit dieses Fertigungsverfahrens wird eine problemlose Reproduzierbarkeit der Schnittplatten und Stempel gewährleistet. Somit ist sichergestellt, dass man Teile aus den Stanzwerkzeugen, die z.B. bei der Produktion hoher Stückzahlen verschleißen könnten, schnell und mühelos ersetzen kann.

Als eine Besonderheit des Erodierens ist bei Vormann auch die konische Bearbeitung des Werkstückes möglich.

Nachfolgend die technischen Daten unserer Erodiermaschine:

Drahterodiermaschine

Typ: FA 30 V

Hersteller: Mitsubishi

Mögliche Drahtdurchmesser: 0,2-0,3 mm

Tischabmessungen: 1110 x 875 mm

Max. Werkstückabmessungen (B x T x H): 1300 x 1000 x 345 mm

Max. Werkstückgewicht: 3000 kg

Verfahrwege: 750 x 500 x 350 mm

Max. Schnitthöhe: 300 mm

Max. Verfahrwege (U/V): + -75 mm

Max. Werkstückhöhe, Konikwinkel: 260 mm